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DER TUK-TUK IST WIEDER DA!

Publié le 04 June 2019

Ein generationenübergreifender Begleit- und Transportdienst

Nach einem erfolgsgekrönten Start letztes Jahr setzt der Verein REPER vom 3. Juni bis am 26. Juli erneut auf sein soziales und generationenübergreifendes Projekt „Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk?“ Neu wird ein einziges Fahrzeug für das gesamte Gebiet der beiden Partnergemeinden Villars-sur-Glâne und Freiburg zuständig sein. Das Projekt wird vom Kanton Freiburg im Rahmen seiner kantonalen Politik zugunsten der älteren Menschen Senior+ zuständig sein.

Das Projekt

Durch « Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk“ sollen die sozialen Beziehungen mit einer generationsübergreifenden Dimension gefördert werden. Den Bürgern, allen voran den älteren Menschen, soll ein geselliger, ökologischer und unentgeltlicher Fahrdienst geboten werden, der zwischen beiden Gemeinden verkehrt. Damit wird jungen Erwachsenen ein Mini-Job REPER als Tuk-Tuk-Botschafterin oder -Botschafter geboten. Die jungen Erwachsenen begrüssen die Fahrgäste und lenken das Fahrzeug.

Ob für einen Einkauf oder einfach eine Spazierfahrt, der Tuk-Tuk fährt gleichzeitig in Villars-sur-Glâne und Freiburg herum. Dies während acht Wochen vom 3. Juli bis am 26. Juli, montags bis freitags, von 9 bis 17 Uhr. Das Angebot ist gratis und deckt die beiden Gemeinden ab.
 
Interessierte können den Tuk-Tuk unter der Nummer 076 823 19 57 reservieren.

REPER betreut das Projekt und kümmert sich um Auswahl, Anstellung und Coaching der Tuk-Tuk-Botschafterinnen und -Botschafter. Diese müssen in einer der beiden Partnergemeinden wohnen. Sie sind als arbeitslos oder beim Sozialdienst der Gemeinde gemeldet oder kamen im Rahmen des Strassensozialdienste mit Sozialarbeitern von REPER in Kontakt. Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren werden bevorzugt.

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Die Ziele

 „Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk?“ beinhaltet verschiedene Aspekte. Mit seinen drei Hauptzielen verbindet er auf innovative und originelle Weise den sozialen und generationsübergreifenden Aspekt. Auch eine ökologische Komponente ist enthalten.
 
1. Eine soziale und generationsübergreifende Beziehung:„Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk“ soll die soziale Beziehung zwischen den jungen Tuk-Tuk-Botschafterinnen und -Botschaftern und den älteren Menschen fördern. Die Hauptaufgabe der angestellten Personen besteht nicht darin, den Tuk-Tuk zu fahren, sondern diesem Projekt einen geselligen Aspekt zu verleihen, bei dem der Austausch im Zentrum steht.Im Übrigen hoffen wir, dass der Dialog auch nach Erreichen der Destination fortgesetzt wird und die Fahrerinnen und Fahrer beispielsweise den älteren Menschen ihre Einkäufe bis vor die Haustüre tragen.
 
2. Ein Mittel zur sozialen und beruflichen IntegrationDer Mini-Job der Tuk-Tuk-Botschafterin oder des Tuk-Tuk-Botschafters ermöglicht es den entsprechenden Personen, eine wertvolle und originelle Erfahrung zu machen. Denjenigen, die darauf angewiesen sind, bietet dieser Mini-Job auch eine Gelegenheit, wieder mit einer Form der beruflichen Realität vertraut zu werden. Gleichzeitig werden sie im Zusammenhang mit dem„Pool-Mini-Jobs“(www.pmj-reper.ch) von REPER.von einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter betreut.Die Teilnehmenden erhalten einen Arbeitsvertrag und einen Lohn.
 
3. Ein ökologisches Verkehrsmittel Die Benutzung eines elektrischen Fahrzeugs „Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk“ trägt auch dazu bei, die Fahrgäste für den Langsamverkehr zu sensibilisieren und diesen zu fördern.   

Erstmals 2018 

Das Projekt „Eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk?“ wurde 2018 lanciert. Das Fahrzeug war vom 14. Mai bis am 13. Juli in Villars-sur-Glâne und vom 3. September bis am 26. Oktober in Freiburg unterwegs. Dies auf sehr erfolgreiche Weise.
 
In Villars-sur-Glâne legte der Tuk-Tuk 2‘111 km zurück. Das entsprach 330 Fahrten für Personen von 0-98 Jahren, mehrheitlich aber für ältere Menschen. In Freiburg legte der Tuk-Tuk 1‘483 km  zurück und beförderte auf 154 Fahrten über 300 Personen, die Hälfte davon ältere Menschen. Der Tuk-Tuk wurde für Fahrten mit einem bestimmten Zweck und für Spazierfahrten verwendet. Die älteren Menschen riefen oft an, um mit ihren Enkelkindern eine Spazierfahrt zu unternehmen. Anrufe erfolgten aber auch für Fahrten ins Spital oder in eine Apotheke.
 
Im Rahmen des Projekts erhielten 18 junge Erwachsene im Alter von 18-30 Jahren von REPER einen Mini-Job. Zu ihren Aufgaben gehörten das Fahren des Tuk-Tuk, die Entgegennahme von Reservationen, der Empfang, die Beziehung zu den Fahrgästen sowie die Werbung für das Projekt.