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Einfache und wirksame Massnahmen

Präventionsmassnahmen im Rahmen von (Fest-)Veranstaltungen:

Organisation

  • Beauftragen einer Person mit der Verantwortung für Präventionsmassnahmen
  • Zusammenstellen eines Präventions-Team 
  • Sicherstellen einer guten Koordination der Präventionsmassnahmen und der daran Beteiligten

Festwirtschaft und Bar

Personalschulung und Information

  • Anbringen der Schutzaltersbestimmungen an allen "Verkaufsstellen" und Bartheken
  • Schulung der Festwirtschafts- und Barverantwortlichen
  • Instruktion des gesamten Service- und Bar-Personals

Arbeitserleichterung für das Service-Personal

  • Verwenden der Alters-Kontrollbänder
  • Schutzalter-Angaben auf Getränkelisten
  • Flyer mit Angabe der Jahrgänge, an denen die Besucher 16jährig, bzw. 18 jährig werden
  • Regel, dass das Personal während des Arbeitseinsatzes nüchtern bleibt

"Sirupartikel" und attraktives Angebot von alkoholfreien Getränken

  • Anbieten von diversen, beliebten alkoholfreien Getränken: Cocktails, Fruchtsäfte, Sirup, Mineralwasser
  • Aufführen der alkoholfreien Getränke zuoberst auf der Getränkeliste
  • Attraktive Preise (drei müssen billiger sein als das günstigste alkoholische Getränk)
  • Happy hours für alkoholfreie Getränke

"Bien être" für die Festbesucher

  • Zur Verfügung stellen von Wasser (gratis oder zu sehr günstigen Preisen)
  • Möglichkeit etwas zu essen während der ganzen Veranstaltungsdauer
  • Plastikgebinde anstelle von Glas

Im Zweifelsfalle für die Prävention

  • Keine Aktionen und Vergünstigungen auf alkoholische Getränke
  • Einschränkung des Spirituosen-Angebots
  • Einweg-Eintritt. (Wer das Festareal verlassen hat, darf nicht wieder eintreten)

Gesetzliche Bestimmungen

Art. 53 et 54 LEPu

  • Angaben des Schutzalters an allen Ausschank- und Verkaufsstellen
    > Gegorene Getränke wie Wein und Bier: ab 16 Jahren
    > Gebrannte Wasser (Spirituosen) und Alcopops: ab 18 Jahren
  • Ausschankverbot von alkoholischen Getränken an Personen in offensichtlich betrunkenem Zustand
  • Anbieten von mindestens drei alkoholfreien Getränken, die bei gleicher Menge billiger sind als das billigste alkoholische Getränk

Sicherheit während der Veranstaltung

  • Zusammenstellen  eines „Sicherheitsteams“ oder Auftrag an eine professionelle Organisation
  • Präsenz des Samaritervereins oder von Pflegepersonal
  • Vorgängige Information des Notfalldienstes

Risikominderung auf der Heimfahrt

  • Angebot eines Campingplatzes oder von Schlafmöglichkeiten
  • Verpflichtung der FahrerInnen nüchtern zu bleiben mit Hilfe des "be my angel"-Projekts
  • Verlängerte Busdienste oder Shuttlebusse
  • Promilletaxi oder Rückfahrtdienst, ähnlich „Nez rouge“

Informationsmaterial

  • Schilder mit den Altersbestimmungen herunterladen oder bestellen.
  • Broschüren für das Servicepersonal

Unterhaltung und Animation

  • Interessantes Unterhaltungs- und Animationsangebot, damit die Veranstaltungsbesucher nicht aus Langeweile Alkohol trinken

Aufkünfte

Information & Projekte
Jurastrasse 29, 1700 Freiburg
Tel. 026 322 40 00
projekte@reper-fr.ch