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Institutionnelle Charta des Vereins REPER

Auf der Grundlage folgender Dokumente:

  • Die Charta von Ottawa der Weltgesundheitsorganisation zur Förderung der Gesundheit (November 1986)
  • Die Präventionscharta des GREA (Groupement Romand d'Etudes des Addictions)
  • Die welsche Charta der Sozialarbeiter/-innen ausser Haus (2002)
  • Die Charta von Swissprevention (2006)

Das Komitee von REPER hat am 7. November 2007 die Charta REPER angenommen.

1. Unsere Ziele

Zu den Zielen des Vereins REPER (Art.3 der Statuten) gehört unter anderen, «zur Gesundheitsförderung beizutragen und alle Massnahmen zu entwickeln, welche zur Suchtprävention und zur Prävention von Risikosituationen bei verschiedenen Akteuren und/oder betroffenen Umfeldern nützlich sind: Schulen, Gemeinden, Unternehmen, breites Publikum und insbesondere Jugendliche.»   

«Der Verein ermutigt Jugendliche und Erwachsene, sich ein freies, selbstständiges und ausgeglichenes Leben aufzubauen. Er verpflichtet sich dazu, bei Jugendlichen und in der Gesellschaft eine Haltung der Solidarität zu fördern, welche auf der Reflexion und dem Respekt der Personen und ihrer Überzeugungen gründet.»

Der Verein REPER handelt insbesondere in drei wechselseitig abhängigen Bereichen:

  • Die Gesundheitsförderung, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen und das Wohlbefinden der Personen und Gruppen durch die Stärkung der persönlichen, beruflichen und sozialen Mittel der betroffenen Personen und Gruppen zu fördern.
  • Die universelle Prävention, mittels Informations - und Ausbildungsprogrammen, sowie mittels der Entwicklung und Begleitung von Projekten, welche an die Bedürfnisse der Zielgruppen angepasst sind.
  • Die selektive und angezeigte Prävention, um die Gesundheitsrisiken zu senken, durch Projekte, in denen Mitbestimmung herrscht sowie einem Angebot an ambulanter Hilfe, welche sich an Jugendliche und Erwachsene richtet, welche mit einer schwierigen Situation konfrontiert sind.

2. Unsere ethischen Werte

Der Verein REPER, politisch und konfessionnel neutral, nimmt Bezug auf die wichtigsten folgenden humanistischen Werte:

  • Grundlegende Akzeptanz der Personen in ihrem Lebenskontext und ihrer Sehnsüchte;
  • Authentizität in der Beziehung;
  • Sinn für individuelle und kollektive Verantwortung;
  • Solidarität unter Berufsleuten und Nutzer-inne-n in einer partnerschaftlichen Methode

3. Unsere Arbeitsprinzipien

Für den Verein REPER drückt sich die Integration dieser Werte in mehreren Arbeitsprinzipien aus:

  • die Suche nach Kohärenz und Effizienz in unseren Tätigkeiten
  • Aktives Zuhören und Verpflichtung zur Vertraulichkeit
  • Berücksichtigung der individuellen und kollektiven Erwartungen
  • Anerkennung und Wertschätzung der Mittel jedes/r Einzelnen
  • Anerkennung des Rechts auf Fehler
  • Verfügbarkeit und Anpassungsfähigkeit
  • Offenheit gegenüber Veränderungen

4. Prioritäre Handlungsinstrumente

Um seine Ziele zu konkretisieren, definiert der Verein REPER Prioritäten:

  • Aktualisierung und Bereitstellung von unserer auftragsspezifischen Information
  • Erarbeitung von Projekten, welche an die Situationen und an die besonderen Bedürfnisse der Personen und Gruppen angepasst sind
  • Wertschätzung und Zusammenarbeit mit den primären und sekundären Netzwerken
  • Weiterbildung der Mitarbeitenden
  • Vernünftiger Gebrauch der personnellen und finanziellen Mittel
  • Regelmässige Auswertung unserer Funktionsweise und unserer Dienstleistungen
  • Fortlaufende Reflexion über die Gesundheitsförderung und die Suchtprävention
  • Teilnahme an kantonalen und überkantonalen Reflexionsstrukturen
  • Sensibilisierung der öffentlichen Meinung und der Behörde